Unsere Leistungen im Detail

Entdecken Sie unser breites Spektrum an Dienstleistungen, das auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Von Drucksondierungen bis hin zu Bohrungen und Probenahmen – wir bieten spezifische Lösungen für Ingenieurbüros, Bauunternehmen und mehr. 

Drucksondierungen 200 kN (CPT/CPTu)

Im Gegensatz zu herkömmlichen Rammsondierungen liefert die Drucksondierung ein kontinuierliches Datenprofil.

Unsere Einsatzbereiche:

  • Präzise Schichtverzeichnisse: Zentimetergenaue Identifikation von Bodenartwechseln und dünnen Zwischenschichten.

  • Pfahlbemessung: Direkte Messung des Spitzendrucks und der Mantelreibung zur wirtschaftlichen Dimensionierung von Pfahlgründungen.

  • Grundwasseranalyse: Exakte Bestimmung des hydrostatischen Wasserspiegels sowie Identifikation von Grundwasserleitern und -hemmern.

  • Konsolidationsmessung: Durchführung von Dissipationstests zur Bestimmung der Durchlässigkeit und des Setzungsverhaltens.

Grenzen:

  • Messungen im groben, dichtgelagerten Kies: Mit der integrierten Rammsonde kann dieser zwar durchbrochen werden um dann mit der Drucksondierung fortzufahren. Eine Drucksondierung in solch einem Boden ist allerdings nicht möglich, da hier die die CPT-Spitze beschädigt werden kann bzw. wird.

  • Verankerung im groben Kies: Unsere kompakte Maschine muss verankert werden, was nicht möglich bzw. nicht wirtschaftlich ist, wenn in den ersten Metern nur grober Kies vorhanden ist. 

Kleinbohrung/Rammkernsondierung

Effizient und flexibel:

Bohrungen gemäß EN ISO 22475 sind direkte Aufschlussverfahren zur Erkundung des Bodens für geotechnische und hydrogeologische Fragestellungen und im Bereich der Altlastenerkundung. 

Unsere Rammkernsondierungen und Pegelbohrungen können sowohl mit einer kleinen Raupe als auch mit einem handgeführten Bohrhammer ausgeführt werden. Dies ist nicht nur schneller und deutlich günstiger als Bohrungen mit großen Geräten, sondern es überzeugt auch durch Flexibilität. Das bedeutet für Sie: präzise Ergebnisse, minimale Eingriffe und maximale Effizienz bei gleichzeitig geringen Kosten– selbst an schwer zugänglichen Standorten.

Schwere Rammsondierung

Zweck und Anwendung:

Schwere Rammsondierungen nach DIN 4094 sind ein bewährtes Verfahren zur Erkundung des Baugrunds. Sie werden eingesetzt, um die Tragfähigkeit und Zusammensetzung des Bodens zu bestimmen, was vor allem bei Bauvorhaben von entscheidender Bedeutung ist. Dieses Verfahren liefert Daten über die Bodenstruktur und trägt dazu bei, Schichtgrenzen zu erkennen. In Verbindung mit Bohrungen wird so eine genauere Ermittlung der Bodenbeschaffenheit und der Schichtverläufe ermöglicht.

Lastplattendruckversuch

Der Zweck von Lastplattendruckversuchen:

Der Lastplattendruckversuch nach DIN 18134 dient dazu, die Tragfähigkeit und Verformungseigenschaften von Böden und Untergründen zu ermitteln. Er ist der gängigste Versuch zur Qualitätssicherung bei Verdichtungsarbeiten.

Dabei wird eine definierte Last auf eine Messplatte aufgebracht, um das Setzungsverhalten des Bodens unter Belastung zu messen. Aus Erst- und Wiederbelastung lassen sich Informationen über die Tragfähigkeit und die weitere Verdichtbarkeit des Bodens gewinnen.

Vorteile der Kombination von dynamischen und statischen Prüfungen:

Die Kombination statischer und dynamischer Lastplattendruckversuche bietet eine optimale Balance zwischen Messgenauigkeit und Effizienz. Während statische Tests durch langsames und präzises Aufbringen der Last exakte Daten liefern, sind dynamische Tests schneller und kostengünstiger durchführbar. Die Kombination beider Verfahren durch "Eichung" über Vergleichsmessungen ermöglicht eine umfassendere Bewertung des Bodens: Die statischen Tests liefern detaillierte Informationen für kritische Bereiche, während die dynamischen Tests größere Flächen effizient abdecken können. So lassen sich Kosten reduzieren, ohne auf die notwendige Genauigkeit zu verzichten.

Probenahme nach LAGA PN 98

Wir verfügen auch über die erforderliche Fachkunde um Ihnen Probenahmen nach LAGA PN 98 anbieten zu können.

Georadar

Funktionsweise

Ein Georadar, auch bekannt als Bodenradar oder GPR (Ground Penetrating Radar), ist eine Technologie, die elektromagnetische Wellen nutzt, um Strukturen und Objekte im Untergrund sichtbar zu machen. Dabei sendet das Gerät Radarimpulse mit unterschiedlichen Frequenzen in den Boden und misst die Reflexionen dieser Signale, die durch verschiedene Materialien bzw. Dichteunterschiede verursacht werden. Die Auswertung dieser Reflexionen ergibt ein detailliertes Bild des Untergrundes.

Vorteile bei der Leitungsortung:

Mit dem Georadar lassen sich Versorgungsleitungen wie Strom-, Wasser-, Gas- oder Kommunikationskabel präzise lokalisieren, ohne den Boden aufgraben zu müssen. Im Unterschied zu herkömmlichen Leitungsortungsgeräten lassen sich auch nichtmetallische Leitungen wie Glasfaserkabel oder PVC-Leitungen orten. Dies minimiert das Risiko von Beschädigungen und verhindert kostspielige Reparaturen. Der Vorteil liegt in der schnellen und zerstörungsfreien Erfassung, die Zeit und Ressourcen spart.

Präzisionsleitungsortung

Anwendungsbereich:

Mit herkömmlichen Ortungsgeräten können ausschließlich stromdurchflossene Leitungen detektiert werden. Wir verwenden ein Leica DT 100 in Kombination mit einem externen Signalgeber, der metallische Leitungen aller Art mit bestimmten Frequenzen beaufschlagt, die dann vom Ortungsgerät aufgenommen werden. So können auch metallische Leitungen erkannt werden, die keinen Strom führen. Im Gegensatz zu anderen Signalgebern ist kein direkter Kontakt mit den Leitungen über Schieber o. ä. erforderlich.

Besonders in Kombination mit dem Georadar steht damit ein hervorragendes Instrument zur lückenlosen Leitungserkundung zur Verfügung.

Ihre Vorteile mit GroundInspect

Entdecken Sie die Vorteile unserer Leistungen: Erfahrung, kurze Reaktionszeiten, modernste Technologie und wirtschaftliche Lösungen. Wir bieten Ihnen alles aus einer Hand – von der Planung bis zur Ausführung.